Social Landscape in Germany – Infografik Social Media und Onlinenutzung in Deutschland


Wir haben mal das neue Tool Piktochart getestet, dass mit Hilfe vordefinierter Themes auch Designlegasthenikern die Möglichkeit einräumt anschauliche Infografiken zu basteln. Das Tool gibt es in eine kostenlosen Basisversion und einer kostenpflichtigen Pro-Version (1,99$/year Studenten – 9,95 $/Monat Professional User – 600$/year Brands & Agencies).

Die Pro-Version unterscheidet sich von der Basis-Version in erster Linie in Umfang der Themes und grafischen Elemente und der Dateiformate, in der die Infografik dann abgespeichert werden kann. Die Pro-Version bietet im Gegensatz zur Basis-Version 20 statt, 3 fertige Themes zur Auswahl an. In der Pro-Version ist es zum Beispiel möglich die Infografik als HTML-Datei abzuspeichern und innerhalb der Infografik zu verlinken. Also einfach Infografik erstellen und als Website einbinden.

Der Login ist via Facebook oder Twitter möglich. Danach einfach Layout auswählen und per Drag & Drop Grafikelemente oder eigene Bilder einfügen. Fertig.

Hier unsere erste Infografik zum Thema “Social Media Nutzung in Deutschland” erstellt mit Piktochart in der Basis-Version. Wie immer könnt ihr weitere tolle Infografiken zum Theme Social Media und Onlinemarketing auf unserem Pinterest Profil ansehen.

Infografik Social Media in Deutschland

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Fritz Ramisch

Social Media Statistik Countdown – Die Entwicklung von Social Media in Echtzeit


Auf unserem Pinterest-Profil gibt es eine Menge netter Infografiken zum Thema Social Media. Wenn ihr allerdings die aktuellsten Zahlen zur Entwicklung des Social Webs haben wollt genügt ein Blick auf diesen Social Media Counter, der in Echtzeit die Entwicklung des Social Webs erfasst. Nette Idee, wie wir finden :)

http://www.personalizemedia.com/media/socmedcounter.swf

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Fritz Ramisch

Storytelling mit “Storify”


Im letzten Jahr schaffte es Storify  unter die 50 besten Websites des Times Magazine und dass nicht ohne Grund. Es gab bisher mehrere Möglichkeiten  um der Informationsflut sozialer Plattformen Herr zu werden bzw. diese zu ordnen.  Beispiele hierfür sind postpost.com oder etwas aktueller die Facebook Timeline.

Mit Storify kommt nun eine Plattform hinzu, die  sich der vielen Informationskanäle bedient und diese erfolgreich miteinander verknüpft. Schließlich ist nichts prägnanter als eine gut erzählte Geschichte, oder?. Eine klassische “Story” lebt von den Ausschmückungen des Erzählers und der Einzigartigkeit des Erlebten. Mittels Storify ist es nun möglich eine Geschichte mit Youtube Videos, Bildern von FlickR, Tweets oder Facebook-Allerlei zu kombinieren und in einer eigens angelegten Reihenfolge zusammenzusetzen.

Auf mich persönlich  wirkt es wie ein bewegter Bildband der durch die crossmediale Unterstützung belebt wird. Dabei liegt es  selbstverständlich auch an den Fähigkeiten des Erzählers ;-) .

Losgelöst von den privaten Zwecken, wären auch Einsatzmöglichkeiten im Corporate Bereich denkbar. An dieser Stelle möchte ich nochmal auf das Interview mit Jeannette Gusko vom Dezember zum Thema “Equity Storytelling im Social Web” hinweisen. Doch gerade im Bereich “Branding” birgt Storify interessante Ansätze und kann die vielen Puzzleteilchen aus Videos, Tweets, etc. zusammenfügen und so zum Beispiel Highlights zusammenfassen. Ein denkbares Szenario wäre zum Beispiel eine Messe auf dem ein Unternehmen präsent ist. Das Unternehmen erzählt im Nachhinein die Messehighlights mit Youtube Videos, Facebook-Statusmeldungen und kombiniert dies im besten Fall noch mit authentischen Kommentaren (FB oder Twitter) von Mulitplikatoren.

Eine Geschichte um eine Marke oder ein Produkt verleiht dem selbigen, die besonderen Wiedererkennungs- und Identifikationswerte, die es heutzutage braucht um eine Zielgruppe zu erreichen, welche bei herkömmlichen Werbemaßnahmen gelangweilt bisweilen sogar genervt wirkt.

Ob diese Maßnahmen so greifen und sich umsetzen lassen wie ich es mir vorstelle sei mal dahingestellt, aber Storify ist ein weiteres Social Media Tool, welches dem Nutzer und auch dem Unternehmen eine Möglichkeit bereitstellt etwas zu produzieren, was über die normale Netzwerkpflege hinaus geht und die Nachricht in ein “anderes Licht” zu rücken.

Anbei ein Tutorial um einen tieferen Einblick über Storify zu bekommen:

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Philipp Orlet

Berlin Stadt mit Herz und Schnauze – amüsante Infografik mit Wiedererkennungswert


Wir haben eine schöne Infografik von suxeedo.de und Immonet.de aufgetan, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere Berliner wieder :)

Infografik Berlin mit Herz und Schnauze Source:suxeedo.de/Immonet.de

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Fritz Ramisch

Größer, Sozialer, Effizienter und Teurer – Übersicht der neuen Facebook Ads


Facebook wird zur Werbeschleuder – Überblick Facebook Ads Werbemöglichkeiten in der Timeline

Die Umstellung der Facebook Fanpages auf die Timeline hält weitere Überraschungen bereit und Social Media Agenturen und Unternehmen in Atem. Seit der Umstellung auf die Timeline hat sich einiges bei Facebook verändert. Für Unternehmen haben sich einige zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten (Header, Meilensteine etc.) ergeben. Einen Überblick der Veränderungen haben wir bereits am 01.03.2012 in unserem Artikel Facebook Timeline für Unternehmen – Ein Überblick der Veränderungen der Fanpages beschrieben. Doch die Kehrseite der Medaille wird jetzt sichtbar. Auf Fanpages und Privatprofilen wird jetzt vermehrt Werbung geschaltet. Das geschieht nicht, wie bisher, diskret in der rechten Sidebar, sondern direkt unter dem Header oder im Newsstream. Facebook unternimmt den Versuch Werbung als soziale Empfehlung der Freunde oder von Unternehmen zu tarnen. Offiziell mit der Begründung der Steigerung der User Experience und der Anreicherung der Userstory. Die Unternehmen selbst haben offensichtlich keinen Einfluss welche Werbung auf ihrem Profil geschaltet wird. Und auch für private User wirkt die Überflutung des Newsfeed störend und reizüberflutend.

Laut Facebook gehören Werbeflächen mit Klickraten unter 1% der Vergangenheit an. Die neu gestalteten Premium Ads auf Basis von Page Posts im Newsfeed sollen eine um 40 – 80 %ige bessere Performance haben als die ausgedienten Premium Ads. Reach Generator heißt das Zaubertool, welches um die 75 % der Fans, der jeweiligen Fanpage erreichen soll.

Größer, Effizienter, Sozialer, Teurer?

So könnte man die neue Werbeformen zusammenfassen. Facebook selbst verspricht mindestens 40% mehr Engagement, eine 80% höhere Erinnerungsquote an die Werbeanzeige, sowie eine 16%ig höhere Fanrate. Die Ads sind nicht wie der Großteil der Facebook Werbeanzeigen über den Facebook Ads Manager buchbar, sondern nur über das Facebook Sales Team direkt. Auf der anderen Seite eröffnet dies Unternehmen neue, evtl. deutlich effizientere Werbemöglichkeiten. Damit könnte dem Druck, der durch den geplanten Börsengang auf Facebook lastet, mehr Umsatz zu generieren, nachgegeben werden.

Durch die Timeline fallen Werbeformen auf Facebook, wie z.B. die Premium Like Ads und einige andere Premium Ads weg und werden durch mindestens  5 neue Premium Ads abgelöst.

new upgraded facebopok ads / Source:exacttarget

Facebook Premium Ads – Werbung direkt im Newsstream

Eine der durch die Umstellung auf die Timeline neuen Werbemöglichkeiten auf Facebook sind Premium Ads direkt unter dem Header oder im Newsstream.

Die Umstellungen begründet Facebook allein mit der Steigerung der User Experience. Optisch mag die Chronik tatsächlich Mehrwert für den User bieten. Allerdings darf stark bezweifelt werden, dass Werbung direkt im Stream tatsächlich die Userstories aufzuwerten in der Lage ist.

Neue Werbeformate auf Facebook – Reach Generator

“The giant ads will need to be eye-grabbing to make users stay a few extra seconds or click, because users have trained themselves to navigate away the second they see the confirmation that they’re successfully logged out. These ads can be targeted to anyone, or all Facebook users, not just a Page’s fans.” (Techcrunch)

Besser kann man es einfach nicht auf den Punkt bringen. Das Zaubertool, was die Klickrate und Erinnerungsrate an die Anzeige massiv erhöhen soll heißt Reach Generator. Der Reach Generator ist für alle Premium Accounts bei Facebook (Budget >10000€) verfügbar und basiert, anders als die Werbeanzeigen, die über den Facebook Ads Manager buchbar sind auf einer Fixpreisstruktur, die in Abhängigkeit von der Anzahl der Fans der Fanpage berechnet wird. Die Möglichkeit Anzeigen zukünftig an prominenten Werbeplätzen zu schalten soll nachhaltigere Werbeeffekte nach sich ziehen und die oftmals sehr schwachen Klickraten der Ads in der rechten Sidebar vergessen machen.

Übersicht Werbemöglichkeiten Facebook Ads

1.            Premium Ads (Engagement Ads)

  • Like Ads      
  • Poll Ads
  • Event Ads
  • Video Comment Ads
  •  Standard Ads

Die Standard Ad Anzeige bewirbt Inhalte ausserhalb von Facebook. Webseiten können beworben werden und leiten den User via Direktlink weiter. Viralität ensteht hierbei nicht, da weder geliked, noch kommentiert werden kann.

New, Upgraded Premium Ads

  • Premium Photo    
  • Premium Video
  • Premium Question
  • Premium Status
  • Premium Event
  • Premium Link

2. Marketplace Ads (Self-Service-Ads)

  • Marketplace – Standard Ad
  • Marketplace – Event Ad
  • Marketplace – Like Ad
  • Marketplace – Application Ad

3. Sponsored Stories (gesponserte Meldungen)

Zeige die Neuigkeiten-Meldungen über deine Seite, deinen Ort oder deine Anwendung mehr Nutzern. Diese enthalten immer entweder eine Meldung über die Freunde des Betrachters oder eine Meldung über die Beiträge auf deiner Facebook-Seite.

  • Sponsored Stories – Page Like
  • Sponsored Stories – Post Like
  • Sponsored Stories – Page Post Like
  • Sponsored Stories – App Used and Game Played
  • Sponsored Stories – App Share
  • Sponsored Stories – Place Check-In
  • Sponsored Stories – Domain Like
4. Video Specifications
5. General Advertising Ads

Facebook Premium Ads Overviewhttp://www.scribd.com/embeds/82289675/content?start_page=1&view_mode=list

Was man bei Facebook-Ads bedenken sollte

Dazu hat Daniel Ackmann von PR-Blogger.de kürzlich einen lesenswerten Artikel geschrieben. Besonders interessant sind seine 10 Tips für eine erfolgreiche Kampagne mit Facebook-Ads, die ich in etwas abgewandelter Form hier nochmal beschreibe. Unbedingt mal Reinlesen in den Originalartikel pr-blogger.de

Tips für eine erfolgreiche Facebook-Ads Kampagne

1.Zuerst ist Monitoring, sprich schauen Sie ob Zielgruppe und Branche vertreten sind und was die Themen, über die gesprochen werden, sind.

2.Facebook, auch bekannt als Datenkrake, ermöglicht mit Hilfe von Targeting-Optionen die Zielgruppen sehr stark einzugrenzen und somit Streuverluste zu vermeiden.

3.Costs-per-Click ist als Zahlungsmethode ist empfehlenswerter als Cost-per-Mille

4.Die neue Facebook-Ads sind laut Facebook wesentlich effektiver, da als soziale Empfehlung bzw. Post getarnt, aber auch teurer.

5.Daniel Ackmann empfiehlt maximal 4 Anzeigen pro Kampagne mit variierendem Text und nur geringfügig angepasster Zielgruppe zu schalten.

6.Emotionen wirken als Werbebotschaft in sozialen Netzwerken. Allerdings nicht auf Kosten der Markenidentität. Auffordernd und Provozierend ohne zu übertreiben.

7.Monitoring der Kampagnen, erfordert regelmäßige Kontrolle der Klickraten und gegebenfalls notwendige Anpassungen.

8.Orientieren Sie sich bei der Gestaltung der Inhalte ruhig an ihren erfolgreichsten Posts auf Ihrer Fanpage. Das kann eine Trendrichtung für Ihre Kampagne geben.

9.Konakttieren Sie Facebook und eruieren Sie die Werbemöglichkeiten auf Facebook. Definieren Sie klare Ziele und halten Sie sich an Budgetvorgaben.

Wer auf dem laufenden bleiben möchte… Official livestreaming channel from the Facebook headquarters in Palo Alto

http://cdn.livestream.com/embed/fbmarketingtalks?layout=4&clip=pla_a3e17c5e-ddd1-49c0-9cb3-d60dcfbe25e8&height=340&width=560&autoplay=false

Watch live streaming video from fbmarketingtalks at livestream.com

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Fritz Ramisch

Facebook ist weiblich und Google Plus männlich – Social Media Demographics Infografik


Wir haben eine schöne Infografik, die die Demographie der gängigsten Social Media Plattformen beinhaltet, von  Online MBA gefunden. Während Facebook- , Twitter- und Pinterest-User eher weiblich sind überwiegen bei  Google+, Reddit, und Digg die männlichen User.  Neben Geschlecht ist auch die Verweildauer, die Interessen, die geographische Daten, die Bildung und das Einkommen erfasst worden.

Social Media Demographics Infografik / Source: onlinemba.com

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Fritz Ramisch

Datenschützer gegen Facebook – Zeit für datenschutzkonforme Einbindung von Social Plugins


Social Plugins und der Datenschutz 

Mit der Einbindung von Social Plugins, wie z.B. dem Gefällt mir-Button auf der Website können Webseitenbetreiber Aufmerksamkeit erzeugen und teilweise enorme Reichweiten erreichen. Dabei bewegen sich Webseitenbetreiber momentan NOCH in einer rechtlichen Grauzone. Durch die Datenschutzdebatte, die durch die Datenschutzbeauftragten in Schleswig Holstein initiiert wurden, ist damit zu rechnen, dass bald entsprechende Gesetze für die Einbindung von Social Plugins auf der Website bundesweit verabschiedet werden. Zumindest wurden Webseitenbetreiber aus Schleswig-Holstein bereits dazu aufgefordert und alle Facebook Social Plugins von den Webseiten zu entfernen. Wer diesem Aufruf nicht Folge leistet kann mit Strafen bis zu 50.000€ rechnen. (Die entsprechende Erklärung hier)

Auf der Webseite der ULD (Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz) sind die datenschutzrechtliche Beanstandungen aufgelistet.

Der Hintergrund der Datenschutzdebatte ist, dass Facebook die IP-Adressen SÄMTLICHER Besucher einer Webseite, die Social Plugins, wie den Gefällt mir Button, eingebunden haben, speichert. Dabei ist es völlig egal ob die Besucher bei Facebook ein Profil besitzen oder nicht.

Facebook, Schuldig!

Ein Indiz, dass sich zunehmend auch Gerichte mit dem heiklen Thema Facebook und Datenschutz beschäftigen ist die Meldung von Spiegel Online vom 06.03.2012:

“Facebook hat im Streit über Datenschutz und seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Gericht eine Niederlage hinnehmen müssen. Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Dienstag mitteilte, gab das Landgericht Berlin einer Klage der Verbraucherschützer “in vollem Umfang” statt. Das Gericht urteilte demnach, dass Facebook seine Nutzer nicht ausreichend über mögliche Auswirkungen einer Funktion zum Finden von Bekannten informiere. Zudem räume sich Facebook mit seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen selbst Rechte an Nutzerdaten in unzulässigem Umfang ein.”

gesammelter Datenumfang abhängig ob bei Facebook eingeloggt während Webseitenbesuch oder nicht

Dabei unterscheidet sich der Umfang der gesammelten Daten, je nachdem ob man ein Profil bei Facebook besitzt und während des Besuchs einer Website eingeloggt ist, oder lediglich Internetnutzer ohne ein eingeloggtes Facebookprofil ist.

Internetnutzer ohne Profil, oder nicht-eingeloggte Facebooknutzer geben unfreiwilligerweise nur die IP-Adresse an Facebook weiter. Soweit bekannt.

Etwas undurchsichtiger ist der Umfang der gesammelten Daten bei eingeloggten Facebooknutzern.

Welche Daten überträgt der Gefällt Mir Button?

Thomas Hutters Team hat ein sehr übersichtliches Whitepaper erstellt, welches die unterschiedlichen Szenarien der Datenübertragung des Likes Buttons skizziert.

Reicht Datenschutzerklärung auf Website aus?

Zu raten ist eine Datenschutzerklärung auf der Website. Momentan gibt es keine Datenschutzrichtlinien zum Thema Einbindung des Gefällt mir Buttons auf der Website, die bundesweit gelten. Bußgelder sind offensichtlich bisher nicht an Webseitenbetreiber verhängt worden. Was nicht ist kann aber durchaus bald gängige Praxis werden.

Allerdings gibt es mittlerweile ein wesentlich elegantere Lösung, um nicht in Konflikt mit Datenschützern zu geraten: Die Einbindung eines datenschutzkonformen Gefällt mir Buttons. Wie das geht? Ganz einfach. Eine Zwei-Stufen-Lösung.

Datenschutzkonforme Einbindung von Social Plugins

Das Internetportal  heise.de hat ein WordPress-Plugin zur Verfügung gestellt.

2-Klick Lösung Social Plugin Quelle: www.heise.dedauerhaft Datenübertragung aktivieren Quelle: www.heise.de

Durch diese 2-Klick Lösung werden nur noch nach Aktivierung der Buttons Daten an Facebook und Co übertragen werden. Mit einem zweiten Klick kann dann der Beitrag geliket bzw. weiterempfohlen werden.
Da sich diese Lösung sicher nicht jedem Anwender auf Anhieb erschließt ist eine zusätzliche Erklärung der Funktionsweise empfehlenswert.
Dieses Plugin ermöglicht aber auch einzelne Social Media Anwendungen dauerhaft zu aktivieren. Einfach unter Einstellungen ( Zahnrad) Haken vor den dauerhaft zu aktivierenden Dienst setzen.

Infos zur Einbindung und den passenden Code findet ihr unter folgendem Link:  http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/

Bitte um Mithilfe: Gibt es solche Plugins auch für wordpress.com Blogs? 

Da wir einen wordpress.com Blog betreiben sind Änderungen im Quellcode nicht ohne Weiteres möglich. Wir fahnden aber nach einer datenschutzkonformen Lösung auch für wordpress.com Blogs zur Einbindung des Gefällt mir Button. Habt ihr bereits Lösungen für wordpress.com Blogs? Dann hinterlasst doch bitte einen Kommentar. Eine entsprechende Anfrage an wordpress ist bis dato unbeantwortet. Wir geben Bescheid, sobald wordpress antwortet.

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Fritz Ramisch

Was ist eigentlich der Edge Rank? …und wie Facebook Markenreichweite determiniert.


Unternehmen die ein Posting vornehmen sehen sich häufig damit konfrontiert, dass die Reichweite sich vollkommen unterschiedlich verhält. Durch ein simples Posting erreicht man zum Beispiel 4000 User, ein Posting mit einer Bild- oder einer Inforgrafik erreicht aber am gleichen Tag 30% mehr User. Woran liegt das? Dies liegt am Edgerank. Ein Algorhytmus von Facebook, der die Reichweite der publizierten Nachrichten im Newsfeed festlegt.

Der Faktor für den Edgerank Score ergibt sich aus Input x Edgerank = Output , dabei ist das Engagement der bedeutendste direkte Einflussfaktor auf den Edgerank.  Das Engagement setzt sich aus den Faktoren (Comment + Likes) / Fans zusammen. Also bei steigendem Engagement steigt auch parallel dazu die Reichweite.

Wildfire hat hierzu  eine Studie durchgeführt, wie man den Edgerank optimieren kann. Dabei wurden die verschiedene Content Arten analysiert, wie  Fotos, Videos, Links und Status-Meldungen (die unterschiedliche Länge der Nachrichten Tweet, 141-280 Zeichen und 280+). Dabei kam heraus, dass Fotos durchschnittlich die höchste Reichweite aufweisen (1,4%), mit Abstand gefolgt von Status Meldungen (ca. 0,8%), Videos (0,7%) und Links (0,4%).

Edgerank Research Wildfireapp

Bei Medien, wie Fotos, Videos und Links sollten die Posts stets mit einer kurzen Beschreibung verknüpft werden. Das gilt ganz besonders für Videos, die ohne Beschreibung die schlechtesten Engagement-Bewertungen aufweisen. Dies ist sozusagen nicht nur nutzerfreundlich sondern beeinflusst wesentlich den Edgescore Rank. Generell wurde herausgefunden, dass bei Marken oder Produkten Bilder 7x mehr Engagement aufweisen als Status-Updates, anderer  Content lediglich weniger als 1% Reichweite. Im Community-Management sind ebenfalls Fotos (Beschriftung nicht vergessen ;-) )die Treiber, sie erzeugen 4x mehr Reichweite als Statusupdates und Videos. Ich möchte auch nochmals darauf hinweisen, dass es hierbei nicht um die Formel für ein erfolgreiches Community-Management geht, sondern um die Optimierung des Edgerank. Für reine Entertainment Angebote hingegen sind Status-Meldungen von höherer Bedeutung, gefolgt von Bildern.

Dies sind sicherlich gewisse Indikatoren die eine Verbesserung des Edgerank  zur Folge haben  können, doch obliegt der Mix aus den erstellten Inhalten sicherlich dem Unternehmen und dem Verhalten seiner Fans. Generell sollten sich Unternehmen an die Maxime: Qualität vor Quantität und daran, dass Bilder, Videos und Links immer gepaart mit einer Beschreibung gepostet werden sollten, halten. Geplant werden sollte zudem welche Medien für massenwirksame Nachrichten die Richtigen sind. So sollte sich auch die Reichweite erhöhen und einem erfolgreichen Facebook Auftritt steht nichts mehr im Wege.

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Philipp Orlet

Warum Facebookuser Gefällt mir klicken – Auswirkungen auf Kaufverhalten?


Der Like-Button. Oft als aussagekräftige KPI zur Auswertung des Erfolgs der Social Media Strategie genommen. Doch was steckt wirklich dahinter? Warum klicken Facebookuser “Gefällt mir” und vor allem was liken die Facebookuser am häufigsten. Hierzu haben wir euch eine interessante Infografik herausgesucht. Die Ergebniss sind erstaunlich. Wall-Posts, also Statusupdates oder Pinnwandeinträge rangieren an erster Stelle der Inhalte, die am häufigsten “geliked” werden.

Research why facebook users like

Quelle: http://blog.crowdscience.com/2011/11/infographic-facebook-brand-pages-lag-behind-in-%E2%80%98likes%E2%80%99/

In Bezug auf kommerzielle Fanpages ergibt sich ein Bild, was nicht minder erstaunlich ist. Die Studie vom Ecommerce Blog Get Elastic Facebook Commerce: Do Facebook Likes Matter? hat erhoben ob Likes bei kommerziellen Seiten im B2C Bereich Auswirkungen auf Kaufentscheidungen hat. Erstaunlich 35% gaben an, dass sie eher geneigt sind Produkte von Unternehmen zu kaufen, die sie auf Facebook geliked haben als von Unternehmen, die sie nicht geliked haben.

more-likely-to-buy-likedhave-liked-product

 

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Fritz Ramisch

Facebook Timeline für Unternehmen – Ein Überblick der Veränderungen der Fanpages


Die neue Facebook Timeline für Unternehmen

Nun ist die Chronik auch für Unternehmensseiten auf Facebook verfügbar. Jeder Fanpagebetreiber hat seit dem 29.02.2012 die Möglichkeit die Facebook Chronik auszuprobieren und freiwillig zu aktivieren. Die endgültige Umstellung von Facebook Fanpages zu Facebook Timelines erfolgt am 30.03.2012. Dann gibt es kein Zurück mehr und auch keine Möglichkeit das alte Design beizubehalten. Die Timeline bringt für Unternehmen aber eine Reihe von Vorteilen. Vor allem das Design vereinfacht sich. Durch Hochladen eines 851×315 px großen Header kann die Facebook Timeline bereits ästhetisch gestaltet werden.

Facebook

Wie kann man die Facebook Timeline für  Unternehmen aktivieren?

Facebook bietet dem Seitenadministrator einen Rundgang an, der schrittweise die Veränderungen veranschaulicht. Am Ende des Rundgangs kann man in einer Vorschau sehen, wie die Fanpage momentan im Timelinemodus aussehen würde und dementsprechend anpassen.

Ist die Previewseite bereits aufgerufen worden kann man Sie jederzeit wieder aufrufen und zur Aktivierung der Facebook Timeline für Unternehmen nutzen.

Die Freischaltung der Timeline  erfolgt über folgenden Link www.facebook.com/about/timeline

Veränderungen im Überblick

  • Großer Header bzw. Coverbild (851 x 315)
  • Tabs werden breiter und werden direkt unterm Header angezeigt (auf 12 begrenzt)
  • Fangates bzw. Non-Fan Landingpages momentan sinnlos, da Standardtab nicht bestimmbar
  • Veränderter Adminbereich (Statistiken teilweise öffentlich)
  • Direktnachrichten auch an Unternehmen möglich
  • Chronik bis zur Unternehmensgründung  vervollständigen

Großes Facebook Coverbild für Fanpages

Der riesige Header erstreckt sich auf 851 x 315 Px und lässt viel Gestaltungspielraum.  Er kann zudem durch geschickte Gestaltung gezielt dazu genutzt werden, die verlorene Fangate Funktion zu ersetzen und Besucher dazu zu verführen Fan zu werden. Einige Gestaltungseinschränkungen hat Facebook im Hilfeberich zu den Titelbildern beschrieben. Demnach sind weder Preis- oder Kaufinformationen, noch Kontaktinformationen oder Handlungsaufrufe „Jetzt kaufen“ oder „ Erzähle deinen Freunden davon“ erlaubt.

Profilbild

Das Profilbild kann auf 180 x 180 px angepasst werden. Momentan wird das Profilbild größer als vorher angezeigt, was dazu führen kann, dass Teile des unteren Teils des Profilbilds angezeigt werden.

Facebook Timeline Header

Facebook Timeline Header

 veränderte Breite für Seitenreiter

Statt 520px haben Fanpagebetreiber jetzt 810px (Fullpage App) zur Verfügung um ihr Unternehmen, Organisation oder Marke darzustellen. Die bisherigen Apps werden unverändert mit der alten Breite übernommen. Um Veränderunge bzw. Anpassungen vorzunehmen kann über Settings >Basic > Page Tab die Größe verändert werden.

Fangate

Ein Fangate bzw. eine Non-Fan Landingpage nicht mehr als Standardseite angezeigt werden. Die Non-Fan Landingpage wird zwar in der Tabauflistung übernommen, verliert aber ihren Effekt, da Sie für alle Fanpagebesucher sichtbar ist und nicht mehr automatisch als Standardtab bestimmt werden kann und nach klicken des Gefällt mir Buttons die Fan-Landingpage läd.

Eine alternative Lösung (Platzierung eines Like-Buttons im Seitenreiter)  zeigt allfacebook.de hier

Allerdings haben Fanpagebetreiber bei Facebook dank der neuen Chronik genug Platz im Header Besucher zu einem Like zu „verführen“.

Neues Facebookdashboard / neuer Adminbereich

Der Facebook-Administrationsbereich / Facebookdashboard wird neuerdings auf einer Seite angezeigt. Das heißt neben den Statistiken können Beiträge verfasst werden, sowie das Aktivitätsprotokoll angesehen.

Statistiken einsehbar für alle

Seit der Umstellung der Fanpages auf Timlinemodus können von nun an nicht nur Administratoren, sondern auch alle anderen neben den Anzahl der Likes und der Leute die darüber reden eine grafische Monatsauswertung, sowie demographische Daten.

Facebook Insights für jedermann einsehbar

Facebook Insights für jedermann einsehbar

Direktnachrichten an Fanpages möglich

Ein neues Tool, was in meinen Augen nicht nur Vorteile für Unternehmen mit sich bringt ist die Möglichkeit jederzeit Direktnachrichten an ein Unternehmen auf Facebook zu schicken. Dazu ist ein Facebook Posteingang eingerichtet. Diese Kommunikation ist natürlich nicht eindimensional und bietet dem Unternehmen natürlich auch Antwortmöglichkeiten.

Videotutorial Facebook Timeline Guide

learn about facebook pages guide

learn about facebook pages guide

 Alle Veränderungen nochmal detailliert im Überblick  

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Fritz Ramisch

Quellen: allfacebook.com , thomashutter.com, facebook.com, learnfacebookpages.com, mashable.com

interessante weitere Artikel : Zusätzliche Icons zur Darstellung von Reitern in der Timeline für Facebook Seiten, Videokurs learnfacebookpages, Timeline pages für Entwickler – Neue Fangatemethode erfoderlich, Alles über die Timelineveränderungen auf allfacebook.com

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